Was tun, wenn ein Account wegen Spamversands gesperrt wurde?
Ziel
Wenn Ihre E-Mail-Adresse wegen Spamversands gesperrt ist, bedeutet dies, dass beim Versand von E-Mails über diese Adresse verdächtige Aktivitäten festgestellt wurden. In diesem Fall können Sie über diese E-Mail-Adresse keine E-Mails mehr versenden. Sie müssen daher verstehen, warum verdächtige Aktivitäten erkannt wurden, und Maßnahmen ergreifen, um eine Wiederholung dieser Situation zu vermeiden.
Erfahren Sie, wie Sie vorgehen, wenn Ihre E-Mail-Adresse wegen Spamversands gesperrt wurde.
Voraussetzungen
- Sie verfügen über eine OVHcloud E-Mail-Lösung.
Zugriff auf das OVHcloud Kundencenter
MX Plan:
- Direkter Link: MX Plan
- Navigationspfad:
Web Cloud>MX Plan> Wählen Sie Ihren MX Plan Dienst aus
E-Mail Pro:
- Direkter Link: E-Mail Pro
- Navigationspfad:
Web Cloud>E-Mail Pro> Wählen Sie Ihre Plattform aus
Exchange:
- Direkter Link: Exchange
- Navigationspfad:
Web Cloud>Exchange> Wählen Sie Ihre Plattform aus
In der praktischen Anwendung
Bevor Sie fortfahren: Falls die Sperrung eine E-Mail-Adresse vom Typ MX Plan betrifft, identifizieren Sie zunächst die verwendete E-Mail-Technologie Ihres Dienstes, um den richtigen Entsperrungsvorgang durchzuführen.
Die E-Mail-Technologie Ihres MX Plan Dienstes identifizieren.
Je nach Aktivierungsdatum Ihres MX Plan Dienstes oder einer kürzlich durchgeführten Migration kann die zugehörige E-Mail-Technologie unterschiedlich sein. Diese Version wird durch die Oberfläche Ihres Webmails charakterisiert. So identifizieren Sie sie:
- Im Tab
Allgemeine Informationenfinden Sie die verwendete Technologie unter dem Eintrag Webmail im RahmenAbo.

- Wenn die angezeigte Technologie RoundCube ist, folgen Sie den Anweisungen im Tab MX Plan - RoundCube.
- Wenn die angezeigte Technologie OWA oder Zimbra ist, folgen Sie den Anweisungen im Tab MX Plan - OWA / Zimbra.
Schritt 1: Warum wurde Ihre E-Mail-Adresse wegen Spamversands gesperrt?
Wenn beim Versand von E-Mails verdächtige Aktivitäten festgestellt werden, wird die betroffene Adresse automatisch gesperrt. In diesem Fall können Sie über diese E-Mail-Adresse keine E-Mails mehr versenden.
"Verdächtige Aktivität" bedeutet, dass:
- Der Anti-Spam-Server, der E-Mails beim Versand scannt, ein oder mehrere Elemente der E-Mail als verdächtig eingestuft hat und diese als Spam-E-Mail betrachtet werden können.
- Die Häufigkeit des Versands und die Anzahl der Empfänger zu hoch sind und als Spamming gewertet werden. Für Massenversand ist es erforderlich, einen Mailinglisten-Dienst zu verwenden und keine Standard-E-Mail-Adresse.
Die genauen Gründe für eine Sperrung können nicht offengelegt werden, um Versuche zur Umgehung des Spam-Erkennungssystems zu verhindern. Um den Inhalt einer E-Mail zu testen, können Sie ein externes Tool wie Mailtester verwenden.
Stellen Sie zunächst bei den Benutzern der gesperrten E-Mail-Adresse sicher, dass diese die Sperrung nicht selbst durch eine ungewöhnliche Nutzung der E-Mail-Adresse verursacht haben (z. B. durch Massenversand von E-Mails). Ist dies der Fall, müssen Sie die Situation korrigieren, bevor Sie die Adresse entsperren.
Wenn die vom Anti-Spam-System erkannte verdächtige Aktivität nicht von einem legitimen Benutzer der E-Mail-Adresse verursacht wurde, führen Sie die folgenden Maßnahmen durch:
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Führen Sie eine Virenprüfung aller Geräte durch, die die wegen Spamversands gesperrte E-Mail-Adresse verwenden, und wenden Sie Korrekturen an, falls diese infiziert sind.
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Überprüfen Sie alle Programme, die die Zugangsdaten der wegen Spamversands gesperrten E-Mail-Adresse verwenden (z. B. Faxgerät, Unternehmenssoftware, E-Mail-Client).
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Überprüfen Sie die Weiterleitungen, die auf der wegen Spamversands gesperrten E-Mail-Adresse konfiguriert sind.
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Überprüfen Sie die Filter, die über einen E-Mail-Client oder das Webmail auf der wegen Spamversands gesperrten E-Mail-Adresse konfiguriert sind.
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Überprüfen Sie die automatischen Antworten, die über einen E-Mail-Client oder das Webmail auf der wegen Spamversands gesperrten E-Mail-Adresse konfiguriert sind.
Schritt 2: Den Status der E-Mail-Adresse überprüfen und auf das zugehörige Support-Ticket zugreifen
Wählen Sie den betroffenen E-Mail-Dienst in den folgenden Tabs aus:
Gehen Sie zum Tab E-Mail-Accounts Ihrer Plattform. Wenn in der Spalte "Status" der betroffenen E-Mail-Adresse "Gesperrt" angezeigt wird, klicken Sie auf ... rechts neben dem Account und dann auf Entsperren. Die E-Mail-Adresse wird nicht automatisch entsperrt. Kontaktieren Sie den Support über das Support-Ticket, indem Sie die 3 gestellten Fragen beantworten.
Fahren Sie mit Schritt 3 der Anleitung fort.

Schritt 3: Auf das Support-Ticket zugreifen
Nach Schritt 2 werden Sie zum Fenster "Meine Support-Anfragen" weitergeleitet. Klicken Sie auf den Button ... rechts neben dem Ticket mit dem Betreff "Account locked for spam." und dann auf Details anzeigen.
Sie finden hier die an Sie gesendete E-Mail, die gleichzeitig ein Support-Ticket beim Kundendienst generiert hat.
Das Support-Ticket sieht wie folgt aus:
Sehr geehrter Kunde,
Unser System hat festgestellt, dass die Adresse Ihre.Adresse@example.com, die auf unseren Systemen unter Dienstreferenz gehostet wird, eine Quelle für den Versand von Spam (Junk-E-Mails) darstellt. Das Senden von E-Mails wurde daher vorübergehend deaktiviert.
Wir haben derzeit X verdächtige Nachrichten erkannt.
Damit wir den Versand von E-Mails für folgende Adresse wieder aktivieren können: Ihre.Adresse@example.com, beantworten Sie diese E-Mail mit den folgenden Fragen:
Sind Sie der Absender der betreffenden E-Mail (siehe nachstehender Header)?
Haben Sie eine Weiterleitungsregel zu einer anderen E-Mail-Adresse?
Haben Sie auf eine Spam-Nachricht geantwortet?
Diese Antworten helfen uns, Ihr Konto schnell wieder zu aktivieren.
Im Anschluss an diese Nachricht wird Ihnen ein Auszug der Header der versendeten E-Mails bereitgestellt.
Diese Header ermöglichen es, den Weg und den Ursprung der versendeten E-Mails zu bestimmen.
Sobald Ihr Ticket vom Kundendienst bearbeitet und Ihre E-Mail-Adresse entsperrt wurde, ändern Sie das Passwort der E-Mail-Adresse und achten Sie darauf, dass es ausreichend stark ist. Sie können dazu den Passwort-Generator der CNIL verwenden. Weitere Informationen finden Sie auch unter Tipps der CNIL für ein gutes Passwort.
Weiterführende Informationen
Kontaktieren Sie für spezialisierte Dienstleistungen (SEO, Web-Entwicklung etc.) die OVHcloud Partner.
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